Zeche General Blumenthal Schacht 7 in Recklinghausen

Am 6. Juni des Jahres 1940 begannen die Teufarbeiten für Schacht 7. Der Schacht wurde im Westfeld etwa 3,5 Kilometer nördlich der Anlage Blumenthal 1/2/6 angesetzt. Der Schacht hatte einen Durchmesser von sechs Metern. Der Schacht wurde bis zur 8. Sohle geteuft. Am 15. Februar des Jahres 1942 erreichte der Schacht 7 bei einer Teufe von 502,2 Metern die Kohle. Am 17. Februar des Jahres 1943 wurde an Schacht 7 der neue Grubenlüfter in Betrieb genommen. Im selben Jahr wurde mit der Ausrichtung der 8. Sohle begonnen. Im darauffolgenden Jahr wurde der Schacht 7 als neuer Wetterschacht in Betrieb genommen.

Die Anlage 7 wurde nötig, nachdem sich der Kohleabbau weiter nordwestlich ausdehnte. Unter Tage wurden die Anfahrtswege zu lang. Also entstand die Seilfahrtanlage am nördlichen Stadtrand. Sie ist heute noch fast so erhalten wie zu Betriebszeiten. Die nicht zum Schachtbereich gehörende Fläche wird gewerblich genutzt. Da das Umfeld landwirtschaftlich geprägt ist hat sich auch das Erscheinungsbild einer kleinen Nebenanlage bis heute bewahrt. Das ungewöhnliche kleine Turmfördergerüst macht die Anlage unverwechselbar. Wahrscheinlich bedingte Materialknappheit die Ausstattung der Anlage, die im 2. Weltkrieg in Betrieb ging. Ein fast baugleiches Gerüst gab es auf der Nachkriegszeche Eugen Eickmann in Hattingen.
 
Das letzte Grubenpferd, von Zeche "General Blumenthal", wurde durch Schacht 7 wieder ans Tageslicht geholt. J
 
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